Non-Destructive Techniques for the Preservation of Egyptian Cultural Heritage, NDTEgypt

Projektpartner:

Universität Kairo, Ägypten

Das Projekt „Non-Destructive Techniques for the Preservation of Egyptian Cultural Heritage- NDTEgypt“ dient der Erforschung von ägyptischem Weltkulturerbe sowie der Ausbildung ägyptischer Wissenschaftler im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung von archäologischen Stätten. Grundlage der Arbeit ist das „ScanPyramid Project“ in welchem japanische Forscher mit Hilfe der Muographie Technik große Hohlräume in der Cheops Pyramide entdeckt haben. Der größere der beiden Hohlräume befindet sich oberhalb der Großen Galerie. Der kleinere Hohlraum befindet sich oberhalb des heutigen Pyramiden Eingangs. Neben den beiden Hohlräumen sollen weitere Anomalien im Gang zur Königinnenkammer, in der Königkammer, im „Chevronbereich“ nach aktuellem Stand der Technik mit Hilfe von Georadar (engl. Ground Penetrating Radar) und elektrischer Widerstandstomografie (engl. electrical resistivity tomography, ERT) untersucht und verifiziert werden. Die Verwendung der Kombination verschiedener geophysikalischer Methoden ist in der archäologischen Forschung weit verbreitet, da jede Methode für unterschiedliche Materialeigenschaften empfindlich ist.

Projektstart: 01.10.2020           

Laufzeit: 3 Mo.

Förderung: : Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD), Förderkennzeichen 57562241

Verantwortliche Mitarbeiter:

Lehrstuhl für Zerstörungsfreie Prüfung: Prof. Christian U. Große, Johannes Scherr, Johannes Rupfle, Polina Pugacheva,

Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaf: Dr. Clarimma Sessa